google-site-verification=YH2q0GamxuBGl1qV7ricoQL3nWE1D6EaWslbGN0HiSg Von Holz, Abfall und Schlobachshof

Von Holz, Abfall und Schlobachshof


Aus der Ortschaftsratssitzung

Als erster Punkt stand der Forstwirtschafts- und Holzeinschlagsplan auf der Tagesordnung der Oktobersitzung des Ortschaftsrates. Revierförs­ter Martin Opitz erläuterte die geplanten Vorhaben für die nächsten Monate. So wird eine sechste Mittelwaldfläche im Bereich der Burgaue entstehen. Außerdem wird es Altdurchforstungen zum Beispiel im Bereich des ehemaligen Waldbades geben. hier wird es einen Einschlag von 250 Festmetern zur Mischwaldregulierung geben. Weiterhin erfolgen Einschläge im Zuge der ehemaligen Flutrinne. Wer sich genauer über die geplanten Maßnahmen informieren möchte, kann Weiteres unter diesem Link erfahren. Weiterhin berichtete Opitz, dass die Waldwirtschaft nicht auf Gewinnerzielung ausgelegt ist. Auf die Nachfrage, in welchem Zeitraum die Wege nach den Forstmaßnahmen wieder instandgesetzt werden, konnte Opitz keine genaue Aussage treffen. Fakt sei, dass es eine Zeit lang nach den Forstarbeiten dauern kann, da im Frühjahr der Waldboden noch sehr feucht sei und die schweren Maschinen dann nur noch mehr Schäden anrichten würden. Die Wege würden aber wieder hergestellt. Opitz appellierte auch, dass Wege, die währen der Forstarbeiten gesperrt seien, auch bitte nicht betreten werden, da ein Durchgang sehr gefährlich wäre. Ein Bürger fragte an, wann einige umgestürzte Bäume im Wald endlich entfernt werden, es sähe unschön aus. Darauf entgegnete Herr Opitz, dass nicht jeder umgestürzte Baum auch aus dem Wald entfernt werde. Der natürliche Charakter sei an manchen Stellen auch so gewollt. Zudem gebe es unterschiedliche Zuständigkeiten, zum Beispiel wenn ein Baum im Bereich von Flussufern liegt. Auf die Bürgerfrage, was wichtiger wäre Naturschutz oder Waldwirtschaft, antwortete Opitz, dass ganz klar die Ökologie vor der Ökonomie stehe.

Als nächstes standen Änderungssatzungen zur Straßenreinigungssatzung, Abfallwirtschaftssatzung, Straßenreinigungsgebührensatzung und die Abfallwirtschaftsgebührensatzung auf der Tagesordnung. Bei der Abfallwirtschaftssatzung ist u. a. neu, dass die Begrenzung für kos­tenpflichtige Gartenabfälle von 1 m3 wegfällt. Gleiches gilt für die Abgabe von Sperrmüll. Die Gartenfläche von Bürgern, die selbst kompos­tieren möchten, wurde von 25 m2 pro Person auf 50 m2 erhöht, jetzt zähle aber auch Rasenfläche dazu. Die neue Abfallwirtschaftsgebührensatzung weist eine Kostensteigerung von 7% aus. Die Kosten stiegen u. a. durch den Anstieg der Einwohnerzahl, durch höhere Personalkosten und die steigende Menge der zu entsorgen Abfälle. Somit steigt die Leerungsgebühr je nach Behältergröße von 6 Cent bis 88 Cent. Die Verwertungsgebühr je nach Behältervolumen von 26 Cent bis 3,23 Euro pro Monat und die Biotonnengebühr je nach Größe von 27 Cent bis 1,08 Euro. Auch bei den Straßenreinigungsgebühren kommt es zu einer Preiserhöhung in den einzelnen Reinigungsklassen von 2 Cent bis 55 Cent Jahresgebühr pro Frontmeter. Alle vier Vorlagen wurden einstimmig zur Kenntnis genommen.

Im Anschluss gab Ortsvorsteher Achtner weitere Beschlüsse zur Vergabe von Mitteln aus dem örtlichen Brauchtum bekannt. So erhält der Tanzsportclub Leipzig 300,– Euro, der Seniorenclub 150,– Euro, der Förderverein Ortsgeschichte 250,– Euro und die Bürgergesellschaft einen Nachtrag für das Ortsfest in Höhe von 1000,– Euro, da die Einrichtung des »neuen« Festplatzes die Kosten in die Höhe getrieben hatte. Weiterhin erhielt der KGV Alte Anlage 300,– Euro, die Schützengesellschaft 500,– die Freiwillige Feuerwehr 500,– und die Notarkosten für die Satzungsänderung der Bürgergesellschaft in Höhe von 103,79 Euro wurden ebenfalls durch die Mitglieder des Ortschaftsrates zugesprochen.

Unter Informationen teilte Achtner mit, dass die Stadtverwaltung einen Fragebogen zur weiteren Verfahrensweise mit dem Schlobachshof an den Ortschaftsrat gesandt habe. Darin werden verschiedene Stellung­nahmen zu Szenarien abgefragt. Gemeinsam werden die Ratsmitglieder diesen Fragebogen ausfüllen. Einhelliger Tenor sei die Erhaltung des Objektes im Ganzen. Weitere Infos dazu, gebe es in der nächsten Ortschaftsratssitzung.

In Bezug auf den Start der Baumapnahmen für die Zentralmensa des Schulstandortes Böhlitz-Ehrenberg informierte Achtner, dass ein Schreiben der zuständigen Behörde vorlege, in dem mitgeteilt wird, dass der Finanzierungsbeschluss im November als Eilvorlage in der Dienstberatung des OBMs eingebracht werde und im Dezember auf der Tagesordnung des Stadtrates stehen soll. Wenn dem so sei, könne mit bauvorbereitenden Maßnahmen noch in diesem Jahr begonnen werden, da der Bauantrag bereits gestellt sei.

In der Bürgerfragestunde wurde angefragt, ob denn nicht ein Freibad wieder in Böhlitz-Ehrenberg eingerichtet werden könne. Ortsvorsteher Achtner entgegnete, dass der Versuch Anfang der 1990er Jahre scheiterte und von Seiten der Stadt woh kein öffentliches Geld in die Hand genommen werde, um ein Freizeitbad zu errichten. Auch ein privaten Investor sei nicht am Horizont zu sehen. Weiterhin wurde nachgefragt, ob man nicht am desolaten Zustand und am Umfeld des Vereinshauses in der Südstraße etwas ändern könne. Das Haus gehöre der Stadt Leipzig und stünde unter der Verwaltung der Domus Hausverwaltung, die auch für das Soziokulturelle Zentrum »Große Eiche« zuständig sei, so Achtner. Hier könne jeder Bürger behilflich sein und sich bei der Domus bzw. der Stadt beschweren, um etwas zu bewirken. Gerne wird Achtner aber auch nochmals die Domus diesbezüglich anschreiben. Die nächste Sitzung des Ortschaftsrates findet am 9. November um 18.30 Uhr im Soziokulturellen Zentrum »Große Eiche« statt.

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