google-site-verification=YH2q0GamxuBGl1qV7ricoQL3nWE1D6EaWslbGN0HiSg Rückblick, Ausblick & beste Wünsche

Rückblick, Ausblick & beste Wünsche


In zehn Tagen ist das Jahr 2017 Geschichte. Zeit, um einen kurzen Blick zurück, aber auch in die Zukunft zu werfen. Der Jahresanfang 2017 stand ganz im Zeichen der Änderungsanträge für den Doppelhaushalt 2017/18. Der Ortschaftsrat hatte diesbezüglich mehrere Änderungs-anträge eingebracht. Wichtigste Errungenschaft war hier wohl der Beschluss für die Leistungsphase III des Grundschulneubaus Gundorf in Höhe von 350.000 Euro, der aber beinahe in der Novembersitzung des Rates zu Gunsten des Schulneubaus in der Gießerstraße verwendet worden wäre. Das hätte erneut eine Verschiebung des Bauvorhabens bedeutet. Durch die Initiative der CDU-Stadtratfraktion in Zusammenarbeit mit der SPD konnte dies durch einen Änderungsantrag verhindert werden.

Aber auch weitere Änderungsanträge im Haushaltsplan konnten durch den Ortschaftsrat erreicht werden, so die Sanierung des Soziokulturellen Zentrums »Große Eiche«, die Lichtsignalanlage Schönauer Landstraße/Merseburger Straße für den Zeitraum des Brückenbaus der Georg-Schwarz-Brücke, die Vollendung des Radweges in der Schönauer Landstraße (soll auch bis 2019 folgen) und die Aufstellung von sechs neuen Papierkörben in unserem Ort (im Herbst bereits erfolgt).

Ebenfalls am Anfang des Jahres stand die »Lebendige Luppe« auf der Tagesordnung. Die Projekterweiterung geht mit der Einspeisung von größeren Wassermassen in die Aue einher. Amtsleiter Rüdiger Dittmar bestätigte, dass für die sich im Polder befindlichen Vereine und Anlieger geprüft werde, wie durch eine Geländemodellage die betroffenen Objekte geschützt werden können.

Einen Ausblick auf den Bau der Georg-Schwarz-Brücke ab 2019/20 brachte die Havariebeseitigung im Frühjahr bis Sommer dieses Jahres. Hier kam es zur zeitweisen Sperrung besagter Brücke, was zu nicht unerheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs führte. Positiver Lichtblick war hier, dass im Schatten dieser Baumaßnahme gleich an mehreren Stellen im Ort an den Gleisanlagen und der Fahrbahn gearbeitet wurde.

Im Mai war Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning zu Gast im Ortschaftsrat. Bei dieser Gelegenheit bat ich um Prüfung, ob nicht mehr Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr am örtlichen Bauhof eingesetzt werden können, um die Einsatzbereitschaft zu erhöhen, bzw. ob die Einsätze der Bauhofmitarbeiter nicht besser koordiniert werden können, damit diese auch zu Einsätzen ausrücken können. Gleiches Anliegen habe ich dann auch nochmals beim Besuch des Branddirektors einer unserer Sitzungen angesprochen. Die Zeit wird zeigen, ob hier ein Umdenken in der Stadtverwaltung stattfindet.

Ein großes Problem über das Jahr war die Lärmbelästigung auf öffentlichen Plätzen. Mehrfach beschwerten sich Bürgerinnen und Bürger über laute Musik, feiernde Jugendliche und über Sachbeschädigungen und darüber, dass das Gefühl entstanden sei, von der Polizei nicht Ernst genommen zu werden. Diese Probleme habe ich zusammen mit weiteren Ratskolleginnen und -kollegen bei einem Gespräch mit Revierleiter Uwe Greischel angesprochen, aber auch in die Stadtratsfraktion weitergeleitet. Hier zeigt sich: steter Tropfen höhlt den Stein. Durch weitere, leider traurige Vorkommnisse über das Jahr und die Arbeit u. a. der CDU-Stadtratsfraktion hat bei der Stadtverwaltung ein Umdenken stattgefunden. Durch einen Antrag von CDU und SPD sollen die Befugnisse und Aufgaben des Stadtordnungsdienstes jetzt ausgeweitet werden und der Stadtordnungsdienst ein Teil der Polizeibehörde werden. Es ist nur zu hoffen, dass diese ersten Ansätze auch umgesetzt werden. Für das Thema Sicherheit müssen aber auch wieder mehr Polizisten im Straßenbild sichtbar werden.

In Bezug auf die Sporthalle im Leipziger Westen erfolgte die Übergabe eines Grundstücks vom Liegenschaftsamt an das Amt für Sport. Zur Zeit lässt das Sportamt die Planungen für die Halle erstellen, die hoffentlich nicht mehr so lange auf sich warten lässt. Auch das Thema Fluglärm stand mehrfach im Ortschaftsrat zur Debatte. Wie es momentan den Anschein hat, sind die Volksvertreter im Bundestag nicht gewillt, der Petition zur Abschaffung der kurzen Südabkurvung trotz Empfehlung des Petitionsausschusses zuzustimmen. Somit wird das Thema auch weiterhin für Gesprächsstoff auch im Ortschaftsrat sorgen.

Im Sommer konnten wir bei bestem Wetter die 19. Auflage des Ortsfes­tes – wenn auch ob des neuen Interimsfestplatzes nur unter erschwerten Bedingungen ­– feiern. Ich denke aber, das Organisationsteam um die Vorsitzende der Bürgergesellschaft, Angelika Hartelt-Just, hat wieder einmal gute Arbeit geleistet. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön von mir im Namen des gesamten Ortschaftsrates. Ich bin schon gespannt, was wir zum 20. Jubiläum des Ortsfestes geboten bekommen.

Im September haben dann einige Ortschaftsräte die Gelegenheit genutzt und einen Gegenbesuch in unserer Partnerstadt Buchen im Odenwald unternommen und den 188. Schützenmarkt besucht. Ebenso dabei war hier eine Delegation der Böhlitz-Ehrenberger Schützengesellschaft. Es ist schön, dass diese alten Bande über die Jahre erhalten geblieben sind und weiter gepflegt werden.

Ein persönliches Dankeschön geht ebenso an das Organisationsteam des Weihnachtsmarktes, der – auch wenn es hier und da sicher etwas zu verbessern gibt – wieder gut bei unseren Bürgerinnen und Bürgern ankam. Danke hier auch an die Freiwillige Feuerwehr Böhlitz-Ehrenberg, die auch bei dieser Veranstaltung die Organisatoren kräftig unterstützt haben.

Ein weiteres persönliches Dankeschön geht an meine Ratskolleginnen und Ratskollegen, die sich in ihrer Freizeit und auch darüber hinaus sehr für unseren Ort engagieren. Ein besonderer Dank geht hier an unser Stadtratsmitglied Andreas Faulhaber für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Zum Jahresende kam dann auch endlich die langerwartete Vorlage für den Finanzierungs- und Baubeschluss für die Schülerspeisung am Schulstandort Böhlitz-Ehrenberg, die allerdings auch noch den Stadtrat passieren muss. Es ist hier zu hoffen, dass dies schnell passiert und der Bau auch schnellstens begonnen werden kann, schließlich ist die Mensa Voraussetzung für den weiteren Bauabschnitt des Ersatzneubaus der Grundschule Böhlitz-Ehrenberg.

Zum Abschluss wünsche ich Ihnen, liebe Böhlitz-Ehrenbergerinnen und Böhlitz-Ehrenberger, eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit. Nutzen Sie die Feiertage, um diese mit Ihren Liebsten zu verbringen und den Alltag auszublenden, denn eines ist gewiss, das nächste Jahr wird nicht ruhiger und sicherlich wartet die eine oder andere Überraschung auf Sie.

Im neuen Jahr freue ich mich, Sie ab 8. Januar 2018 wieder zu meinen Bürgersprechstunden begrüßen zu können. Diese finden wie gewohnt immer montags in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Verwaltungsaußenstelle Am Markt 10 (Bürgeramt) im Raum 1.11 in der ersten Etage statt. In diesem Sinne die besten Wünsche und kommen Sie gut in das neue Jahr!

Ihr Ortsvorsteher Denis Achtner

#Jahresrückblick #OrtsvorsteherDenisAchtner #BöhlitzEhrenberg

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