google-site-verification=YH2q0GamxuBGl1qV7ricoQL3nWE1D6EaWslbGN0HiSg Planungen für KITA, Vereinshaus und Große Eiche

Planungen für KITA, Vereinshaus und Große Eiche


Aus der Ortschaftsratssitzung:

KITA Buchener Straße kommt In der Märzsitzung des Ortschaftsrates Böhlitz-Ehrenberg standen unter anderem eine dringliche Beschlussvorlage und eine Informationsvorlage auf der Tagesordnung.

Zunächst ging es in der Sitzung um den langersehnten KITA-Neubau in der Buchener Straße / Ecke Pestalozzistraße. Zur Diskussion stand die Beschlussvorlage VI-DS-05410 über den Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages zur Einrichtung der KITA durch die Volkssolidarität auf den Flurstücksflächen 415 und 416/2. Darin soll der Oberbürgermeister beauftragt werden, den Erbbaurechtsvertrag über besagte Flurstücke mit der Volkssolidarität und einem Erbbauzins von 28.560,00 Euro – dies entspricht 4 Prozent vom Verkehrswert über 714.000 Euro – beurkunden zu lassen. Ortsvorsteher Achtner begrüßte ausdrücklich, dass es nun endlich voran gehe. Denn schließlich sei der Neubau als Ersatz für die marode KITA in der Leipziger Straße (Böhlitzer Kinderland) längst überfällig. Ein vernehmen über diese Vorlage herrschte auch bei den restlichen Ortschaftsratsmitgliedern, so dass der Vorlage einstimmig (5/0/0) zugestimmt wurde. Im Anschluss übergab Ortsvorsteher Achtner das Wort an die Vertreterin der Volkssolidarität, Frau Thiele, die das Bauvorhaben kurz vorstellte und auch einige Skizzen zu Veranschaulichung dabei hatte. Insgesamt entstehen in dem modernen Bau 166 Kinderbetreuungsplätze. 44 davon im Krippenbereich sowie 8 Integrationsplätze. Die Kinderkrippe wird ihr zu Hause im Erdgeschoss des Gebäudes finden. Hier werden 3 Krippenräume entstehen. Die restlichen Räume der KITA werden als Funktionsräume errichtet. Der Baubeginn soll unmittelbar nach Zustimmung im Grundstücksverkehrsausschuss, der am 26. März tagt und nach Besitzübertragung an die Volkssolidarität erfolgen. Als Eröffnungstermin wird Herbst 2019 angestrebt.

Sanierungsszenarien für Vereinshaus und Große Eiche (Altbau)

In der nächsten Vorlage ging es um mögliche Nutzungskonzepte für durch die Eingemeindung in den Besitz der Stadt übergegangene Gemeindeämter und Rathäuser. Für Böhlitz-Ehrenberg stehen das ehemalige Schulhaus, spätere Gemeindeamt und heutige Vereinshaus in der Südstraße 10 sowie die Leipziger Straße 81–83 (Große Eiche) in der Vorlage. Jeweils drei Varianten einer möglichen Nutzung stellt die Stadtverwaltung in der Vorlage vor.

Für die Leipziger Straße 81–83 wird in der Vorlage hauptsächlich der Altbau betrachtet. Dieser stünde zu 98 % leer. Dem Neubau hingegen wird zum ersten Mal seitens der Stadtverwaltung eine gute Auslastung von 78 % bescheinigt. Für den Altbau gibt es Vorstellungen diesen in Variante 1 in ein Mehrfamilienhaus umzubauen. Dazu müsste – wie übrigens auch in den zwei weiteren Betrachtungsvarianten - eine medientechnische Entkoppelung des Altbaus vom Neubau erfolgen. Die Gastrofläche im Erdgeschoss solle dann zu einer Verkaufsfläche oder einer Dienstleistungsfläche umgestaltet werden. Der Anbau von Balkonen solle die Wohnqualität erhöhen.

In der zweiten Variante soll im Altbau ein Gesundheitszentrum eingerichtet werden. Der Einbau eines Fahrstuhls und eines zweiten Treppenhauses aus Brandschutzgründen wird hier vorgesehen. Die Umsetzung dieser Variante wird als schwierig – da kostenintensiv – angesehen, sei aber möglich.

In der dritten Variante sollen im Altbau Büros entstehen. Allerdings sei die Grundrissstruktur des Gebäudes nicht ideal für eine Bürogebäude. Alternativ wird die Nutzung als Vereinsgebäude vorgeschlagen.

Auch für das Vereinshaus in der Südstraße 10 werden drei Varianten vorgestellt. Die Ausgangssituation stellt sich bei diesem Gebäude etwas anders dar. Während die Leipziger Straße 81–82 sich in einem mittelgutem Bauzustand befände, ist das alte Schulhaus und ehemalige Gemeindeamt in einem schlechten Zustand. Allerdings sei die Auslastung des Gebäudes sehr gut. Es gäbe nur 24 Prozent Leerstand.

In der ersten Variante soll die bisherige Nutzung weiterverfolgt werden – also Räume für Vereine und Büros eingerichtet werden.

In der zweiten Variante soll das denkmalgeschütze Gebäude in drei Wohneinheiten umgewandelt werden (Reihenhäuser) und die Nebengelasse abgebrochen und dafür Garagen oder Carports errichtet werden. Als Nachteilig wird hier, ebenso wie in Variante drei der Wegfall der Vereins- und Kulturarbeit gesehen. Auch das Kostenrisiko sei sehr hoch.

Die letzte Variante betrachtet die Einrichtung einer Arztpraxis im Erdgeschoss des Gebäudes mit darüberliegenden Wohneinheiten. Aufgrund des Grundrisses des Gebäudes sei dies aber schwierig und teuer.

Ortsvorsteher Achtner begrüßte, dass die Stadt die Sanierung der Gebäude in Betracht ziehe. Gerade im Fall des Vereinshauses sei dies lange überfällig. Allerdings müsse bei einer Veräußerung der Objekte an einige Dinge gedacht werden. Zum einen müsse eine adäquate Ersatzlösung für die Vereine – allen voran für den Förderverein Ortsgeschichte Böhlitz-Ehrenberg – gefunden werden, der in der Südstraße ein Heimatmuseum betreibe, zumindest in dem Fall, dass der Verein nach einer Sanierung nicht mehr in das alte Gebäude zurückkehren könne. Auch für die anfälligen Betriebskosten des Heimatmuseums muss eine kostenneutrale Lösung gefunden werden. Am Standort Südstraße 10 seien diese per Eingemeindungsvertrag von der Stadt zu tragen. Natürlich muss auch über Lösungen für die anderen Mieter des Hauses gesprochen werden. Ortschaftsrätin Dr. Hartwig sprach sich für den Verbleib des Heimatvereines am alten Standort aus und für noch eine Arztpraxis sehe sie an diesem Standort keinen Bedarf.

Für die Leipziger Straße stellte Achtner nochmals klar, dass die Entscheidung Bestand hat, dass der Altbau veräußert und umgebaut werden könne, für den Neubau die Nutzung als Soziokulturelles Zentrum festgeschrieben sei. Ortschaftsrätin Blum wies darauf hin, dass der Umbau des Altbaus zu Wohnungen Probleme bei Veranstaltungen im Neubau geben könnte. Hier meinte Achtner, dass dies zukünftig in der Planung Beachtung finden müsse.

Unter Einbeziehung dieser Hinweise des Ortschaftsrates wurde dies Informationsvorlage einstimmig zur Kenntnis genommen.

Fluglärmmessstelle, Edeka-Zuwegungen, neue Hallenlinien und mehr

Schlussendlich standen noch einige Informationen auf der Tagesordnung. So informierte Achtner, dass die Stadtverwaltung alle Hinweise des Ortschaftsrates zum Integrativen Stadtentwicklungskonzept (INSEK) in die Vorlage aufgenommen habe. Des Weiteren sei nun die seit Monaten angekündigte Fluglärmmessstelle an der Feuerwache in Betrieb. Hinsichtlich der Bauvorplanung der Georg-Schwarz-Brücken habe der Stadtbezirksbeirat Alt-West eine Bürgerbeteiligung eingefordert. Dem steht der Ortschaftsrat Böhlitz-Ehrenberg skeptisch gegenüber. "Die Einbringung der Bürger halte ich immer für gut, jedoch führe das Bürgerbeteiligungsverfahren zu weiteren Zeitverzögerungen im eh schon sehr engen Zeitplan für die Erneuerung", so Achtner. Die Betriebserlaubnis der kleinen Brücke laufe 2021 aus, wenn sie bis dahin durchhalte. Eine Abkopplung Böhlitz-Ehrenbergs dürfe auf keinen Fall in Kauf genommen werden.

Positiv hingegen sei für Böhlitz-Ehrenberg, dass die Turnhalle am Wasserturm nun wieder über Spielfeldmarkierungen verfüge. Seit mehr als fünf Jahren verfolge Achtner diese Angelegenheit und konnte in einem persönlichen Gespräch Herrn Thomas Kuhnert von der Stadt Leipzig, Abteilung Schulen und Bau von der Dringlichkeit der Sache überzeugen. Leider waren für 2017 die Mittel des Amtes schon aufgebraucht, dass erst 2018 die Arbeiten ausgeführt werden konnten. "Ich bin sehr froh, dass jetzt Schule und Vereine wieder ihren Schul-, Trainings- und Spielbetrieb ordnungsgemäß ausüben können.

Hinsichtlich der fehlenden Zuwegungen zum Edeka-Markt informierte Achtner, dass es einen Vor-Ort-Termin mit dem Stadtplanungsamt gab. Positiv sei, dass es zukünftig Zuwegungen zum Markt geben wird. Allerdings müssen die Planungen erst durch die Amtsinstanzen. Das könne noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Kurzfristig werde aber schon ein Weg provisorisch hergestellt.

In der Bürgersprechstunde gab es einige Anfragen zu den behandelten Vorlagen zu Kita und den Gemeindeämtern sowie zum zukünftigen Standort des Ortsfestes, da ja nun immer mehr Bebauung im Umfeld des Marktes stattfände. Achtner teilte mit, dass in diesem Jahr nochmals die Wiese vor dem Feuerwehrgerätehaus genutzt werde. Wie es in den zukünftigen Jahren aussehe, müsse man sehen. Er habe beim Edeka-Vor-Ort-Termin der Bearbeiterin vom Stadtplanungsamt aber den Hinweis für die Dringlichkeit eines Festplatzes nochmals mitgegeben.

Abschließend erinnerte Ortsvorsteher Achtner nochmals alle Vereine daran, Anträge für Brauchtumsmittel zu stellen. Bis Ende des Monats sei dies noch möglich. Die Entscheidung über die Vergabe der Mittel werde dann in der Sitzung am 12.4. bekannt gegeben.

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