google-site-verification=YH2q0GamxuBGl1qV7ricoQL3nWE1D6EaWslbGN0HiSg ÖPNV-Anbindung, B-Plan und mehr

ÖPNV-Anbindung, B-Plan und mehr


Aus der Sitzung des Ortschaftsrats Rückmarsdorf

Manche unserer Sitzungen sind kürzer, manche Sitzungen sind länger. Unsere letzte Sitzung vom 2. April gehörte zu Letzteren. Es war, um es konkret zu sagen, die längste Sitzung, die unser Ortschaftsrat seit der Nachbesetzung im Februar 2018 absolviert hat. Sehr viele Themen wurden abgearbeitet, die den Bürgerinnen und Bürgern unter den Nägeln brennen. Zunächst freuten wir uns sehr, dass es Herr Flacker und Herr Westphal von der LVB geschafft hatten, den ca. 60 anwesenden Rückmarsdorfern Rede und Antwort zur Frage der Anbindung unserer Ortschaft an den städtischen Nahverkehr zu geben. Beide sind als Abteilungsleiter für die Fahrplanaufstellung der LVB zuständig. Ganz besonders freuten wir uns auch, dass Frau Riekewald, Stadträtin für die Die Linke und ihres Zeichens Aufsichtsratsmitglied der LVB, ihren Standpunkt zur Frage der aus Sicht vieler Bürger mittelmäßigen bis schlechten Anbindung von Rückmarsdorf an den ÖPNV geben konnte. Herr Flacker und Herr Westphal versprachen am Ende des langen Dialogs bis zu unserer nächsten Sitzung am 7. Mai konkrete Maßnahmen zu benennen, in wieweit die Schleife innerhalb der Ortschaft bei Fahrt in Richtung Böhlitz-Ehrenberg durch die Buslinie 62 zumindest in den Stoßzeiten wieder angefahren werden kann. Wir bleiben hier in jedem Fall für Sie am Ball, zumal die Nichtbedienung bei vielen Rückmarsdorfern auf Unverständnis trifft.

In diesen Zusammenhang fällt auch ein Änderungsantrag, den wir in der Sitzung zum Bebauungsplan »Am Wachberg« getroffen haben. Zur Erläuterung: Bekanntlich hatte noch der alte Ortschaftrat im Jahre 2016 die Erweiterung des Baugebietes am Wachberg auf Grundlage eines noch zu schaffenden Bebauungsplanes gebilligt. Die damals geforderten Grundparameter (Tempo-30-Zone, Entwässerung im Grundkonzept, Erschließung) wurden zwischenzeitlich durch das Stadtplanungsamt umgesetzt. Der Bebauungsplan wurde zwischenzeitlich im Entwurf aufgestellt und wird zeitnah unter Beteiligung der öffentlichen Träger ausgelegt werden. Grundsätzlich findet der Entwurf auch unsere Zustimmung. Er wurde hinsichtlich der Festlegungen zur Bebauung aus unserer Sicht sehr gut und gründlich ausgearbeitet. Hiervon waren auch die anwesenden Bürgerinnen und Bürger überzeugt, wobei wir an dieser Stelle Herrn Boldt vom Stadtplanungsamt noch einmal danken wollen, der die Entwicklung des Bebauungsplanes federführend begleitet und in der Sitzung den Plan den anwesenden Bürgern detailliert und anschaulich erläutert hat. Mit einem Punkt konnten wir uns aber nicht einverstanden erklären. Dies betrifft die Anbindung der Wachbergsiedlung an den ÖPNV. Diese entspricht schon jetzt nicht ansatzweise den Vorgaben des Nahverkehrsplanes der Stadt Leipzig, nachdem die Luftlinie zur nächs­ten Haltestelle nur 300 m betragen darf. Dies sind Zahlen, von denen viele Anwohner im westlichen Teil unserer Ortschaft nur träumen. Durch die Erweiterung wird diese Situation aber noch verschärft. Wir haben deshalb zur Gegensteuerung einen Änderungsantrag zum Bebauungsplan gestellt, mit dem wir bis zum Jahresende die Schaffung einer Bushaltestelle in Fahrtrichtung Böhlitz-Ehrenberg fordern. Die bisher nur in Richtung Grünau gegebene Haltestelle »Wachbergallee« muss aus unserer Sicht zwingend auf der anderen Fahrtrichtung der Miltitzer-Allee gespiegelt werden.

Damit aber nicht genug. Wie schon im vergangenen Jahr haben wir in unserer Aprilsitzung die Verteilung der Brauchtumsmittel für das laufende Jahr an die örtlichen Vereine beschlossen. Zudem wurde die letzte Ratssitzung vom 13. März ausgewertet. Diese hatte im Gegensatz zu manch anderer Sitzung starken Bezug zu Rückmarsdorf, ging es doch um den Flug­lärm. In der Sitzung wurde beschlossen, dass zukünftig drei Vertreter aus Leipzig – statt wie bisher einer – in der Fluglärmkommission sitzen sollen. Die Stadt Leipzig verspricht sich hiervon ein stärkeres Gewicht im Rahmen dieses Gremiums, wobei man einschränkend sagen muss, dass die Flug­lärmkommission nur beratenden Charakter hat. Sie hat weder direkten Einfluss auf die Flugrouten noch auf die Anzahl der Tag- oder Nachtflüge.

Des Weiteren haben wir in unserer Sitzung die Bedarfsplanung der Stadt hinsichtlich unserer Kindertagesstätte »An der Teichmühle« genehmigt, nachdem wir diese im Vorfeld eingehend geprüft und beraten haben. Hier ergaben sich keine Änderungen zum vergangenen Jahr. Etwas übel aufgestoßen ist uns als Ortschaftsrat, dass die Stadt über unseren Rücken hinweg einen mehrjährigen Landpachtvertrag über eine größere Biotopfläche von ca. 7500 qm südlich der Vogelweide abgeschlossen hat. Mögen die Ziele der Stadt für den Abschluss noch so nachvollziehbar gewesen sein, ist es für eine Zusammenarbeit unsererseits mit der Stadt nicht zuträglich, dass wir vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Wir haben hier seitens der handelnden Ämter unverzügliche Aufklärung verlangt. Diese werden wir Ihnen in unserer nächsten Sitzung am 7.5.2019, um 19.00 Uhr, wie immer im Ortsteilzentrum in der Ehrenberger Straße 5, vorstellen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

#AusderOrtschaftsratssitzung #Rückmarsdorf

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