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Baubeschluss für Gundorfer Schule

Aus der Ortschaftsratssitzung Böhlitz-Ehrenberg:


Die Tagesordnung der ersten Sitzung des Ortschaftsrates nach der Sommerpause war gut gefüllt. Ortsvorsteher Denis Achtner übergab auch sogleich das Wort an die technische Sachbearbeiterin des Amts für Gebäudemanagement, Petra Lüdike, die den Baubeschluss für die Grundschule Gundorf einbrachte und die Vorhaben erläuterte. Für 12,6 Millionen Euro soll die bisher einzügige Grundschule auf eine 1,5-zügige Grundschule erweitert werden. Dabei soll der Bestandsbau über einen zweigeschossigen, transparenten Verbindungstrakt mit einem dreigeschossigen Neubau ent­lang des Gundorfer Kirchwegs verbunden werden. Der im Erdgeschoss des Verbindungsbaus angesiedelte Gruppenraum soll bis zur Fertigstellung der Sporthalle in der Schö­nauer Landstraße als Raum für den Sportunterricht dienen.


Da die Schule nicht während des Schulbetriebs gebaut werden kann, ist für die Bauzeit ein Interim notwendig, das auf dem Gelände gegenüber (Schulgarten) errichtet werden soll. Dieses wird zweistöckig als Containerbau hergestellt und beherbergt sechs Unterrichtsräume, einen Werk­raum, eine Ausgabeküche und einen Speiseraum. Hinzu kämen die Verwaltungs-, Sanitär-, und Technik­räume sowie ein barrierefreies WC. Der Bau für das Interim soll bereits im Mai 2024 starten und zu Beginn des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Nach dem Umzug wird das Interim im März 2025 seinen Betrieb aufnehmen. Der Erweiterungsbau des Schulgebäudes selbst soll gleichzeitig mit der Inbetriebnahme des Interims erfolgen und im März 2027 abgeschlossen sein.


Im Anschluss an den Vortrag bestand die Möglichkeit, Nachfragen zu stellen. So fragte Ortsvorsteher Denis Achtner nochmals nach dem Sportbetrieb während des Umbaus. Dazu stünde in der Vorlage nichts und das hieße, dass die Schülerinnen und Schüler nur Freiluftsport über den Zeitraum von zwei Jahren hätten, da es ja keine Möglichkeiten weder im alten Gebäude noch im Interim gebe und die Turnhalle aller Voraussicht auch erst im gleichen Zeitraum gebaut werde. Daraufhin konnte Frau Lüdike nur mitteilen, dass dieses Problem bekannt sei und man nach Möglichkeiten im Umfeld suche, um den Sportunterricht zu ermöglichen. Auch seitens von Anwohnern gab es kritische und zum Teil ablehnende Stimmen, da die Planung in Teilen bestehendes Recht beschneiden würde. So käme durch die Bauhöhe des Neubaus u. a. kein Sonnenlicht auf das angrenzende Grundstück. Diese Sachverhalte übergab Ortsvorsteher Achtner nochmals zur Prüfung an Frau Lüdike und zur Protokollergänzung der Vorlage, die die Ortschaftsräte danach einstimmig befürworteten.


Im Anschluss gab Achtner einen Überblick über die aktuellen Schü­lerzahlen und die Belegung der Horte und informierte über den Verwaltungsstandpunkt zum Antrag des Ortschaftsrates zur Erhaltung des Jugendclubs. Die Verwaltung lehnt die Revidierung der

beschlossenen Jugendhilfekon­zep­tion in diesem Fall weiterhin ab.



Visualisierung des Neubaus, Quelle: Vorlage Stadt Leipzig