Aus der Ortschaftsratssitzung:  INSEK, Edeka und Brauchtumsmittel

28.09.2017

 

Bis auf den letzten Platz war der Salon Böhlitz-Ehrenberg im Soziokulturellen Zentrum »Große Eiche« gefüllt. Die Hohe Teilnahme lag nicht im ersten Tagesordnungspunkt des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2030 (INSEK) begründet, wohl eher in der anstehenden Vorstellung des Edeka-Neubaus durch den zukünftigen Marktleiter. Die Bürgerinnen und Bürger mussten allerdings zunächst dem ausführlichen Vortrag von Karolin Pannicke vom Stadtplanungsamt folgen, die die Fortschreibung des Stadtentwicklungsplanes in die Sitzung einbrachte. Das INSEK zeigt Perspektiven für die ganze Stadt bis 2030 auf. Das darin beschriebene Ziel sei ein nachhaltiges Wachstum der Stadt. Im Insek werden u. a. auch Entwicklungsgebiete aufgezeigt. Eines dieser Entwicklungsgebiete für Wohnraum ist in Böhlitz-Ehrenberg, stadtauswärts linksseitig der Leipziger Straße, Höhe Haltestelle Forstweg. Weiterhin sind für Böhlitz-Ehrenberg u. a. eine Kapazitätserweiterung der Schule Gundorf und der Bau einer multifunktionalen schul-, spielsport- und wettkampfgeeigneten Dreifeldsporthalle vorgesehen. Fragen warf der Punkt »Verbesserung der Radwegeverbindung Schwerpunkt Leipziger Straße« auf. Dem Ortschaftsrat sei diese Planung nicht bekannt und wisse nur von der im Haushaltplan bereits eingepflegten Vollendung des Radweges entlang der Schönauer Landstraße. Auch das zu schaffende Baurecht für ein neues Nahversorgungszentrums stellte der Rat in Frage? Ob hier der bereits in Entstehung befindliche Edeka-Markt gemeint sei, konnte Frau Pannicke nicht beantworten. Ortschaftsrätin Heike merkte an, dass das Konzept wenig zum Thema Schule aussagt. Dies solle bei der Planung nochmals geprüft werden. Ortsvorsteher Achtner sprach das Thema Ordnung & Sicherheit an, das in einer wachsenden Stadt an Bedeutung zunimmt. Frau Pannicke erläuterte, dass ein fachkonzept erarbeitet für das INSEK erarbeitet wurde, das Kartenmaterial aber nicht im Bericht auftauche. Achtner unterstrich die Wichtigkeit des Themas und bat, dass in der Konzeption dies auch aufgeführt sein sollte. Die Ratsmitglieder nahmen das INSEK einstimmig zur Kenntnis mit den Hinweisen, dass die besagten, fraglichen Punkte zu klären seien.

 

Im Anschluss übergab Ortsvorsteher Denis Achtner das Wort an den zukünftigen Maktleiter des Edeka-Marktes, Marco Voßler, der das Bauvorhaben vorstellte. Der Markt entstünde mit einer Verkaufsfläche von 1800 m2 und wird von Herrn Voßler zusammen mit dessen Frau bewirtschaftet. Neben dem Supermarkt entstünden zusätzlich Geschäfte mit Bäcker, Blumen, Lotto/Toto/Post & Schreibwaren, eine Apotheke, eine Arztpraxis und eine Physiotherapie. Ein Drogeriemarkt, wie ursprünglich vorgesehen, werde nicht entstehen. Dafür wird Edeka mit einer größeren Drogerieabteilung einspringen. Im Markt, der sein Angebot auch mit regionalen Marken ausstatten wird werden zukünftig 35 Mitarbeiter arbeiten. Im Anschluss an die Vorstellung nahm sich der Marktleiter noch Zeit, um alle Fragen der Bürgerinnen zum Markt zu beantworten.

 

Im sechsten Tagesordnungspunkt vergab der Ortschaftsrat weitere Brauchtumsmittel für die Kitas »Regenbogen« und »Böhlitzer Kinderland (je 300 Euro), für den Lebenshilfeverein (300 Euro), für den Tanzsportverein Böhlitz-Ehrenberg (137,64 Euro) sowie für die Preiserhöhung der Hostingkosten der Website des Ortschaftsrates (3,40 Euro).

 

Im Punkt Informationen informierte Ortsvorsteher Achtner über das Gespräch mit dem Revierleiter des Polizeireviers Süd-West, Uwe Greischel. Wohlwissend über die Personalsituation der Polizei seien die Zustände u. a. auf öffentlichen Plätzen nicht mehr hinnehmbar. Was mit Lärmbelästigungen beginne, endete nicht selten in Straftaten wie Sachbeschädigungen. Bestes Beispiel war die Spontanparty auf dem Marktplatz zum Ortsfest. Achtner mahnte an, dass sich Bürger am Polizeinotruf nicht ernstgenommen fühlen, es sogar zur Weitergabe von falschen Informationen an den Bürger gekommen sei. Im Gespräch konnte erreicht werden, dass bei Anrufen bezüglich Lärmbelästigung durch feiernde Personengruppen nun verstärkt Handlungsbedarf gesehen wird. Allerdings müssen hier Meldungen von mindestens zwei Bürgern unabhängig voneinander eingehen! Weiterhin informierte Achtner über die Sprechstunden-Termine des Stadtordnungsdienstes. Dieser ist jeweils am letzten Montag im Monat bis zum Ende des Jahres zu Gast in der Sprechstunde des Ortsvorstehers (montags von 16.30 bis 18.00 Uhr) in der Verwaltungsaußenstelle der Stadt Leipzig (Bürgeramt).

 

Die nächste Sitzung des Ortschaftsrates findet am 12. Oktober, um 18.30 Uhr im »Salon Böhlitz« im Soziokulturellen Zentrum »Große Eiche« statt.

 

 

 

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