Neue Broschüre: West-Leipziger im 1. Weltkrieg

Vor hundert Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende. Wie intensiv dieses irrsinnige Aufeinandertreffen imperialistischer Interessen von 1914 bis 1918 sogar in nicht direkt vom Kriegsgeschehen betroffene Gebiete wie das unsere hineinreichte und wie dadurch das gesellschaftliche und familiäre Leben hier im Leipziger Westen beeinflusst wurde, das bringt zum einen die im ehemaligen Rückmarsdorfer Rathaus von Heimatforscher Dieter Schiwek und dem Heimatverein Rückmarsdorf eingerichtete Ausstellung zum Ausdruck.

 

Zum anderen wird diese barbarische Zeit in der neuesten Ausgabe der »Edition Leipziger Westen« der Werbeagentur Kolb widergespiegelt mit Bildern aus dieser Ausstellung, mit der Wiedergabe persönlicher Erlebnisse aus dieser Kriegszeit von Einwohnern der Ortschaften und mit Kommentaren zu den beeindruckenden Exponaten der Ausstellung Der Text von Jochen Deweß und eine Vielzahl von Fotos von Peter Hartmann bringen überzeugend zum Ausdruck, auf welche Weise viele Bürger unseres Leipziger Landes in diesen Krieg einbezogen, von ihm betroffen oder geschädigt worden sind, welche zeittypischen Verhältnisse und Lebensumstände herrschten und welche Gegenstände und Instrumente benutzt worden sind. Dabei spielt zum Beispiel der Rückmarsdorfer Lehrer Otto Thiele eine wesentliche Rolle, den seine Erfahrungen und Erlebnisse zum konsequenten Kriegsgegner und Antifaschisten werden ließen. Ursprünglich hier friedlich zu Werke gegangene Flugpioniere mussten in den Krieg ziehen und lernten bei ihren gefährlichen Einsätzen solche Fliegerlegenden wie Richthofen oder Udet kennen. Eine Soldtruhe des Königlich-Sächsischen Infanterieregiments 107 wird als wertvolles Stück der Leip­ziger Militärgeschichte genau beschrieben.

 

Die schamlos ausgenutzte Spendenbereitschaft Leipziger Bürger wird an Beispielen dargestellt. Die Mittel zur Versorgung von Verwundeten werden aufgeführt. Heute vorhandene Einrichtungen zum Gedenken an die vom Krieg Geschädigten werden genannt. Und noch viele Ereignisse und Sachverhalte vermitteln ein lebendiges Bild von diesen – für unsere damals lebenden Bürger – schwierigen Jahren, wobei auch Sonderbares und Kurioses nicht fehlt.

 

Sowohl die Broschüre »West-Leipziger im 1. Weltkrieg« als auch die Ausstellung zeigen, dass hier in unserer Gegend der vor einem Jahrhundert begangene Völkermord und seine Begleit­erscheinungen bis in die Gegenwart nicht spurlos vor­ü­bergegangen sind. An konkreten Beispielen können sich Leser des Heftes oder Besucher der Ausstellung davon überzeugen. Der Heimatverein Rückmarsdorf e. V. dankt insbesondere der Werbeagentur Kolb für die intensive Unterstützung bei der Herausgabe von Rückmarsdorfer Heimatheften.    

Jochen Deweß

 

 

 

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