Unfallschwerpunkt Miltitzer Straße

 

Am 5. März fand die Ortschaftsratssitzung mit einer überschaubaren Anzahl von Gästen statt. Die Tagesordnung war ebenfalls sehr übersichtlich, da in diesem Monat keine wesentlichen Abstimmungen zu tätigen waren. Dieser Abend beschränkte sich ausschließlich auf Informationen aus unserem Ortsteil. Der wichtigste Punkt war die Verkehrssituation an der Kreuzung Miltitzer Straße/Osthang, Eschenweg. Wie Sie bestimmt wissen, ist diese Kreuzung sehr unübersichtlich und es waren eine Vielzahl von Unfällen zu verzeichnen.

 

Auf Nachfrage des Ortschaftsrates wurde seitens der Straßenverkehrsbehörde benannt, dass diese Kreuzung tatsächlich einen Unfallschwerpunkt darstellt. Folgende Aussage wurde durch die Straßenverkehrsbehörde getroffen: »2017 passierten insgesamt elf Unfälle, davon acht vom Typ Einbiegen/Kreuzen, sodass fünf Unfälle gleichen Typs im Jahr 2017 überschritten waren. Hinter diesem Typ verbergen sich Unfälle infolge Vorfahrtverletzungen. Weiterhin war je ein Unfall der Typen Abbiegeunfall, Unfall im Längsverkehr (hier Auffahren) und Fahrunfall zu verzeichnen. Insgesamt waren ein Schwer- und acht Leichtverletzte zu verzeichnen (damit war auch das zweite Kriterium allein schon für das Jahr 2017 erfüllt; die Gesamtschadenshöhe betrug entsprechend der vorliegenden Unfalluntersuchung 258000 Euro. An vier Unfällen waren Radfahrer beteiligt, davon zwei, die auf der falschen (linken) Straßenseite unterwegs waren und einer, der ohne Fremdeinwirkung stürzte (Fahrunfall). Fußgänger bzw. Kinder waren nicht beteiligt. Den Schwerpunkt der Unfälle bildeten Vorfahrtunfälle zwischen auf der Miltitzer Straße nordwärts fahrenden Fahrzeugen (6 x) und aus Richtung Am Osthang (4 x) bzw. Eschenweg (2 x) kommenden Fahrzeugen.

 

Als wesentlicher Mangel an der Verkehrsanlage wurde durch die Straßenverkehrsbehörde erkannt, dass die Kreuzung vom Ausbaugrad her (sehr großräumig mit mehrstreifigen Zufahrten) dem eines signalisierten Knotenpunktes entspricht, jedoch keine Lichtsignalanlage vorhanden ist. Da der Bau einer Lichtsignalanlage kurz- und mittelfristig nicht realistisch ist, wird derzeit geprüft, die Anzahl der Fahrstreifen insgesamt zu reduzieren, dadurch im Schutze des Mittelstreifens der Miltitzer Straße eine sichere Aufstellfläche für Linksabbieger oder die Miltitzer Straße kreuzende Fahrzeuge aus den Nebenrichtungen zu schaffen und insgesamt eine bessere Übersichtlichkeit des Knotenpunktes zu erreichen.« Auf Nachfrage des Ortschaftsrates bzgl. des Mitarbeitens an der Entscheidungsfindung zur konkreten Lösung wurde mitgeteilt, dass es keinen Einbezug politischer Gremien in straßenverkehrsbehördliche Entscheidungen gibt, da alle Entscheidungen auf Grundlage der StVO getroffen werden. Damit wird sich der Ortschaftsrat nicht zufrieden geben. Eine anwesende, fachkundige Bürgerin hat sich spontan bereit erklärt, eine Vorplanung für einen Kreisverkehr zu realisieren. Für die fachliche Unterstützung möchten wir uns bereits jetzt bedanken.

 

Außerdem wurde noch der Wegfall des Haltes an der Bushaltestelle »Großer Marktweg« der Linie 62 in Richtung Böhlitz-Ehrenberg diskutiert. Auf Nachfrage bei der LVB wurde benannt, dass dies auf Kapazitätsproblemen bei Fahrern und Fahrzeugen zurückzuführen sei. Durch die anwesenden Bürger wurde gefordert, dass der Wegfall des Bushaltes so nicht hinzunehmen sei. Der Ortschaftsrat setzt sich nochmals mit der LVB in Verbindung und erbittet diesbezüglich einen Lösungsvorschlag. Auch wurde der Verkehrsplaner der LVB zur nächsten Ortschaftsratssitzung eingeladen und wird sich dort hoffentlich Ihren Fragen stellen. Die in der Ortschaftsratssitzung im Februar 2019 beschlossenen Investitionsmaßnahmen bzgl. Straßenbaumaßnahmen tragen jetzt schon Früchte. Mit der als oberste Priorität eingestuften Maßnahme der Erneuerung des Straßenbelages in der Straße »Weinberg« wurden jetzt schon mit den Bauarbeiten begonnen.  

R. Stolze und A. Fieber

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