Sport- und Spielfest in Gundorf

 

Nach einem gelungenen Schuljahresauftakt mit tollem Schulanfangsprogramm für die ABC-Schützen und einer warmen Begrüßung aller Schülerinnen und Schüler zum ersten Schultag wurde in der Gundorfer Grundschule als Abschluss der ersten beiden Schulwochen mit speziellem Stundenplan das jährliche Sport- und Spielfest begangen. Die Organisatorin der Veranstaltung und Leiterin der dritten Klasse, Frau Schlöffel, hat mit viel Mühe für großartige Bewegungsaktionen im Gundorfer Schulgarten gesorgt, die den Kindern Geschicklichkeit und Ausdauer abverlangten, ihnen aber auch sichtlich Freude bereitet haben. So gab es zum Beispiel Wasserflaschen, die einzeln umgekegelt werden mussten, an einer anderen Station mussten die Kinder mit bunten Hüpfbällen durch das weiche Gras um die Wette springen. Woanders mussten sie auf Dosenstelzen um die Wette laufen und konnten trotz verletzungsfreier Abstürze blitzschnelle Laufzeiten erzielen. Das traditionelle Sackhüpfen wurde durch einen »Kängurubeutel« erschwert und beim Froschhüpfen mussten die Kinder nicht nur weit springen, sondern auch auf eine gute Balance achten.

 

An einer anderen Station war viel Geschick gefragt: Mit Frisbees aus Stoff musste ein Ziel getroffen werden – es war gar nicht so einfach, diese Wurfscheiben zu steuern. Bei den fußballbegeisterten Kindern war vor allem die Station Hackenschuss beliebt, bei der der Ball quasi rückwärts ins Tor geschossen werden musste – besonders ärgerlich, wenn bei so einer hohen Schwierigkeit der Ball am Pfosten abprallt. Viel ärgerlicher als sonst im Fußball! Aber es wurde scharf geschossen und viele Bälle gingen gekonnt ins Tor.

 

Anderswo war physikalisches Grundwissen von Vorteil - haben Sie schon mal versucht, einen Teebeutel so weit wie möglich zu werfen? Falls Sie es nachmachen: Viel Spaß! Die Kinder jedenfalls haben allerhand Tricks ausprobiert, um diese (Zitat Drittklässler) »kleinen Mistdinger irgendwie zum Fliegen zu bringen«. Nach den Einzelkämpfen hatte sich Frau Schlöffel noch einige Spiele ausgedacht, die alle klassenübergreifend in Mannschaften absolvieren mussten. Es war interessant zu beobachten, wie schnell sich die Kinder als Team wahrgenommen haben und für die sportliche Leistung miteinander kooperierten, sich gegenseitig unterstützten und anfeuerten.

 

Der absolute Renner – im wörtlichen wie übertragenden Sinn – war an diesem heißen Sommervormittag die Wassertransportstation, an der jede Mannschaft auf Zeit zehn Liter Wasser von einem großen Eimer in einen anderen, weit entfernten transportieren musste – nur mit Hilfe zweier Schwämme. Ein riesen Spaß war das und spannend für alle Teilnehmer und Zuschauer, denn der Rekord des Siegerteams wurde mit nur zwei Sekunden Vorsprung aufgestellt.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die Gewinner aus allen Einzel- und Mannschaftskämpfen gekürt und die sportlichen Leistungen aller Kinder gewürdigt. Es war schön zu sehen, wie sich die Klassen mit ihren Spitzensportlern gefreut und sie beklatscht haben. Sich ehrlich mit anderen zu freuen und Erfolge einander zu gönnen – auch das gehört zum Sport und generell zum Leben. Wie so oft, wenn in der Grundschule Gundorf etwas Besonderes ansteht, wurde das Kollegium tatkräftig von engagierten Eltern, Großeltern, dem Förderverein und anderen fleißigen Helfern unterstützt. So war es auch dieses Mal wieder möglich, den Kindern ein vielfältiges Angebot zu bieten, ernsthaft an ihren Erfolgen teilzuhaben, aber sie auch sicher und ordentlich zu begleiten und ihre sportlichen Leistungen im Wettbewerb fair zu bewerten.

 

Wir danken deshalb ganz herzlich allen Freiwilligen, die den Gundorfer Schülerinnen und Schülern und unserem Kollegium an diesem Tag so kräftig und zuverlässig geholfen haben. Und falls Sie es in Ihrer Küche ausprobieren: Die Kinder haben herausgefunden, dass die Teebeutel am besten fliegen, wenn man den Faden aufwickelt…    

Carolin Kastir

 

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