Eine Kutschfahrt durch die Historie

 

Eingebettet in das turbulente Geschehen des diesjährigen Ortsfestes fand auch die vom Förderverein Ortsgeschichte e. V. organisierte Kremserfahrt statt, für die der Kutschwagen der Firma Beier/Lützschena-Stahmeln mit den beiden freundlichen Wagenlenkerinnen geordert war. Pünktlich trabten die beiden Rösser Betty und Fritz, üblicherweise hübsch geschmückt und gegen Widrigkeiten an Augen und Ohren geschützt, am Ausgangspunkt Buchener-/Pestalozzistraße an und warteten im gleißenden Sonnenschein auf interessierte Gäste. Einerseits spielte das Wetter insofern mit, dass es nicht regnete. Doch nie ist das Gute allein. Es gab gerade dadurch den Wermutstropfen, dass wohl angesichts der hohen Sommertemperaturen nur relativ wenige Fahrgäste eintrafen. Dabei erfrischte während gemächlicher Fahrt eine kühle Brise unter dem Planwagendach.

 

Unterwegs konnten allerdings auch noch winkende Gäste zusteigen, die es nicht glauben wollten, dass die Pferde nach dem Brrr und Schnalzen ´Halt´ machten. Die kurzweilige Runde, über die Straßenzüge der ehemaligen Stadtteile Böhlitz und dem früheren Ehrenberg, das alte Barneck wurde kaum gestreift, machte schließlich den geplanten Halt am Sitz des Fördervereins (Südstraße 10 / frühere Schule bzw. altes Gemeindeamt). Dass die kurzen Erläuterungen über das Böhlitz-Ehrenberg, wie es einmal war´, trotz Straßenlärm und Hufgetrappel recht gut ankamen, ließ sich an den interessierten Nachfragen der Mitfahrenden ablesen. Selbst die Kinder widmeten sich mit Neugier, denn sie wollten das Eine oder Andere über die Mittelschule wissen. Selbst an sich ortskundige Männer waren erstaunt über den Standplatz der früheren Tankstelle (Südstraße 36).

 

Schließlich bot die willkommene Pause Gelegenheit für die in den zwei Fahrten insgesamt 14 Mitfahrenden, denn neben historisch Interessantem in den Räumen des Fördervereins wurden erfrischende Getränke und kleine Snacks geboten (besonderer Dank geht an Edeka Fam. Voßler sowie Bäckerei Wöllner). Jedoch war es gleichzeitig ebenso wichtig, die beiden Pferde mit erfrischendem Wasser zu tränken. Gilt doch der Spruch noch immer: ´Erst dem Ross, dann dem Reiter!´ Dass trotz der großen Hitze auf Grund der Nachfragen nach der Kutschfahrt die ganze Informationsrunde ein zweites Mal abgetrabt wurde, zeigt das Interesse an dieser netten Idee des Fördervereins, durch die Kutschfahrt ´Geschichte einmal anders´ zu vermitteln. Insgesamt wurden knapp 30 BesucherInnen in den Räumen des Fördervereins e. V. begrüßt. Davon waren einige zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs – eine erfreulich stattliche Anzahl angesichts der brütenden Hitze an diesem Tag und der vielen anderen Attraktionen auf dem Festplatz.    

 

Hannelore Schaaf

 

 

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