Rollhockeyclub Aufbau Böhlitz-Ehrenberg e. V. 3. Platz beim Girls-Cup Am 15. September fand der Girls-Cup in Chemnitz statt. Teilgenommen hatten für den RHC Aufbau Böhlitz-Ehrenberg die U17-Spielerinnen Luisa Schwarze, Helen Schumacher, Giulia und Lucia Fuchs sowie unserer U13-Spielerinnen Rachel Osterland und Lea Ziesche. Als Trainer stand Georg Marx an der Bande und als Betreuer fungierten Annette Lindemann und René Ziesche.

 

Am Sonntag ging es schon recht zeitig los für uns. Um genau zu sein, war es 7.35 Uhr, als wir uns am Rollhockeystadion einfanden. Wir fuhren mit einem Mini-Kader von fünf Feldspielerinnen und einer Torfrau in Richtung Chemnitz los. In Chemnitz angekommen, erwartete uns ein vollgestopfter Spielplan von insgesamt zehn Spielen, von denen wir vier zu bestreiten hatten. Unser erstes Spiel hatten wir um 10.45 Uhr, unsere Gegnerinnen hießen Blue Girls und war die »kleine« Mannschaft aus Gera. Voller Elan ging es von unserer Seite aus los, zumindest bis zur 3. Minute. Was dann passierte, konnte keiner voraussehen. Es gab einen Zusammenstoß der besonderen Art. Giulia lag plötzlich am Boden und hatte sich eine Verletzung zugezogen, die das sofortige Aus für sie bedeutete. Und zack, fortan standen wir ohne einen Ersatzspieler da.

 

Nachdem Giulia erstversorgt wurde und dann Richtung Krankenhaus fuhr, ging es für die anderen Mädels weiter. Man merkte, dass sie sichtlich geschockt nun sehr zurückhaltend spielten – aber sie kämpften tapfer. In der ersten Halbzeit passierte dann tormäßig nicht viel, sodass es mit 0:0 in die Halbzeitpause ging. Unsere Mädels hatten natürlich nur ihren Kopf bei unserer Verletzten. Unser Trainer Georg sprach ihnen aber gut zu, sodass die zweite Halbzeit gut losging. Helen Schumacher schoss in der 14. Minute ein Tor, welches in der 18. Minute mit einem Tor der Gegnerinnen wieder ausgeglichen wurde. Es blieb dann auch dabei und so endete das erste Spiel 1:1.

 

Weiter ging es 13.00 Uhr mit den Gegnerinnen aus Allstedt. Bei dem Spiel hatte man das Gefühl, es lief wie von alleine. Das erste Tor schoss Lea Ziesche in der 7. Minute. Kurz darauf legte Helen Schumacher in der 8. Minute mit ihrem Tor nach und auch nochmal in der 12. Spielminute. Somit stand es zur Halbzeit 3:0 für unsere Mädels. Die zweite Halbzeit begann sehr zäh. Es passierte lange nichts. Ein hin und her war zu sehen, aber keine Tore. Bis sich Luisa Schwarze dazu entschloss, in letzter Minute doch noch ein Tor einzunetzen, sodass der Endstand nach dieser Begegnung 4:0 lautete. Giulia war zwischenzeitlich auch kurz wieder am Veranstaltungsort erschienen, musste jedoch sofort nach Leipzig gebracht werden, um sie weiter zu versorgen. An dieser Stelle nochmal gute Besserung.

 

Nach verdienter Mittagspause ging es dann weiter. Die Gastgeber-Mädels aus Chemnitz waren unser nächster Gegner. Das Spiel begann und sofort landete ein Ball in unserem Tor. Sichtlich geschockt, wie schnell das ging, standen unsere Mädels auf dem Spielfeld herum. Weiter ging es in der 6. Minute, als nochmals die Gegnerinnen in unser Tor trafen. Das war dann auch der Halbzeitstand – 2:0 für Chemnitz. Nach der kurzen Halbzeitpause ging es weiter und man merkte, dass unsere Mädels ganz schön zu kämpfen hatten. In Minute 21 traf Chemnitz nochmals unser Tor und zum Abschluss in der 23. Minute traf Helen Schumacher für Böhlitz-Ehrenberg, sodass sich ein Endstand von 3:1 ergab.

 

Sichtlich geknickt begaben wir uns in die Pause und bereiteten uns auf das letzte Spiel gegen die Blue Whales aus Gera vor. Das war die zweite Mannschaft aus Gera, mit den deutlich größeren Mädels, die unsere Mädels schon vorab sichtlich verunsicherten. So begann nun ein Spiel, welches echt hart war, unsere Mannschaft aber sehr gestärkt hat. Das Spiel begann mit sehr schnellen Läufen, extremen Pässen – ein sehr großes Hin und Her. Man muss dazu sagen, dass unsere Gegnerinnen alle ihre vorherigen Spiele gewonnen hatten und es unseren Mädchen sehr schwer machen wollten. Die erste Halbzeit verlief ohne Tore. Trainer Georg Marx war zu Recht stolz auf seine fünf Mädels, die wirklich gut Stand hielten und bis an ihre Grenzen kämpften. Und dies wohlgemerkt ganz ohne Ersatzspieler, wobei hingegen der Gegner auf vier »frische« Ersatzspielerinnen zurückgreifen konnte. Das Spiel wurde wieder angepfiffen und es begann, wie die andere Halbzeit endete. Die Zuschauer und Angehörigen der anderen Vereine standen alle recht nah am Spielfeld und feuerten die beiden Mannschaften lautstark an. Und dann ereilte uns fast das gleiche Pech am Ende des Spiels, wie das erste angefangen hatte. In der letzten Minute gab es nochmal eine Verletzte bei uns. Rachel Osterlands Kopf streifte eine Kugel, was zu einer großen Beule führte. Trotz Tränen ihrerseits biss sie für die letzten Sekunden die Zähne zusammen und half dabei, das 0:0 Unentschieden über die Zeit zu retten, was auch gelang. Mit diesem Ergebnis hatten wir nicht gerechnet und waren sehr stolz, den 3. Platz erreicht zu haben.    

 

 

 

 

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