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Bürgerbüro, Buslinienkonzept & mehr

Aus der Ortschaftsratssitzung Rückmarsdorf:


Roger Stolze, Ortsvorsteher Rückmarsdorf
Roger Stolze, Ortsvorsteher Rückmarsdorf

In der jüngsten Ortschaftsratssitzung, welche am 21. Oktober stattfand, wurden Themen behandelt, die die lokale Infrastruktur und die politische Mitbestimmung betreffen. Die Sitzung war durch eine konstruktive Atmosphäre geprägt, sowohl Bürgeranliegen als auch kommunal­politische Fragen standen auf der Agenda.


Zuerst wurde über die Zukunft des Bürgerbüros in Böhlitz-Ehrenberg diskutiert. Da die aktuellen Räume des Bürgerbüros nur angemietet sind und nicht im Eigentum der Stadt Leipzig, fallen hier erhöhte Mietkosten an, welche die Stadt sich sparen möchte. Ein Antrag von Grünen und CDU, Räume in der »Großen Eiche« für ein Bürgerbüro zu nutzen, stieß auf positive Resonanz. Hierzu wird eine Petition vorbereitet, die sich mit der Einrichtung eines zumindest zeitweiligen Bürgerbüros in dem Gebäude beschäftigt. Die Verwaltung stellte klar, dass keine Mitarbeiter eingespart werden sollen; vielmehr sei vorgesehen, die Mitarbeiter in andere Bereiche zu versetzen.



Ein zentrales Thema war der geplante Fahrplanwechsel zum 14. De­zember 2025, bei dem ein neues Buslinienkonzept für Rückmarsdorf eingeführt wird. Die Hauptänderung ist die Einführung der Linie 67, welche die bisherige Linie 130 ersetzen wird. Diese Linie wird nun die Tucholskystraße, den Großen Marktweg und die Miltitzer Straße anfahren und von Montag bis Freitag alle 20 Minuten im Normalfahrplan verkehren. Dieser Bus endet in Rückmarsdorf und fährt von hier auch wieder in die Stadt. Der Schülerverkehr bis nach Markranstädt bleibt hier weiterhin abgedeckt. Ab dem 24. November wird die Linie 62 an der neuen Bushaltestelle an der B181 halten. Für die Zukunft sind weitere Änderungen an den Haltestellen und ein möglicher Ausbau des Netzes geplant.


Ein Antrag zur Errichtung einer WC-Anlage auf dem Spielplatz an der Tucholskystraße wurde seitens der Verwaltung der Stadt Leipzig abgelehnt. Die Verwaltung verwies auf das bestehende Toiletten­programm der Stadt Leipzig, welches solche Projekte regelt. Die Ortschaftsräte schlagen jedoch vor, eine Bezuschussung über die Brauchtumsmittel zu prüfen, und holen sich bis Januar 2026 ent­sprechende Angebote ein.


Zur Sitzung war der CDU-Landtagsabgeordnete für Leipzig-West, Herr Rick Ulbricht, zu Gast und beantwortete die ihm vom Ortschaftsrat gestellten Fragen. Es betraf konkret den Fluglärm und die Südabkurvung des Flughafens Leipzig/Halle. Es wurde die Forderung aufgestellt, dass die Südabkurvung fallen soll, um die Lärmbelastung für Rückmarsdorf zu verringern. Herr Ulbricht be­tonte, dass der Fokus auf der Nutzung der Nordlandebahn liege, um die Lärmemissionen zu redu­zieren. Aufgrund der wirtschaft­lichen Lage ist der weitere Ausbau des Flughafens fraglich.


Zudem wurde die Frage dis­kutiert, ob die Ortschaftsräte im Stadtrat eigene Stimmrechte erhalten könnten. Ein entspre­chen­der Antrag wurde nach juristischer Prüfung jedoch abge­lehnt, da eine solche Änderung der Gemeindeordnung rechtlich pro­ble­matisch sei. Die unterschied­lichen Größen der Ortschaften und die Frage der doppelten Vertretung im Stadtrat erschweren hier eine Umsetzung.


Ein weiteres Anliegen beschäf­tigte sich mit der Frage, ob Ort­schaftsräte auch als Beamte der Stadt tätig sein dürften. Hintergrund war ein Vorfall bei der letzten Wahl, bei dem ein gewählter Kandidat aufgrund seiner Arbeit als Beamter der Stadt nicht in den Ortschaftsrat aufge­nommen werden konnte. Ulbricht verwies auf eine strikte Auslegung der Gewaltenteilung durch das Innenministerium und versprach trotzdem, das Thema auf Landes­ebene anzusprechen.


Organisatorisch wurde noch die jährlich stattfindende Rentner­weihnachtsfeier besprochen und die Anwohneranfrage zum Sach­stand zur Reparatur der Straße zur Krautbreite beantwortet.


Der Ortschaftsrat diskutierte auch die Verwendung von frei gewordenen Brauchtumsmitteln und vergab die restlichen Mittel. Alle Rückmarsdorfer Vereine können ab jetzt ihre Anträge auf Brauchtumsmittel für 2026 per E-Mail an Luca.Tschirch@or.leipzig.de einreichen. Die Vergabe der Brauchtumsmittel wird zur Februarsitzung beschlossen.

Luca Tschirch

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