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Brückenbau & Schienenersatzverkehr

Aus der Ortschaftsratssitzung Böhlitz-Ehrenberg:


Patenbürgermeisterin Vicki Felthaus (Foto: Archiv)
Patenbürgermeisterin Vicki Felthaus (Foto: Archiv)

Für die Aprilsitzung hatte sich die Patenbürgermeisterin Vicki Felthaus angekündigt. Doch zuvor rief Ortsvorsteher Denis Achtner einen Tagesordnungspunkt auf, der in den nächsten Jahren fester Bestandteil der Sitzung bleiben wird: aktuelle Informationen zum Baugeschehen auf den Georg-Schwarz-Brücken. Da­zu hatte die Verwaltung Mitar­beiter der bauausführenden Firmen und der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) entsenden lassen.


Zu Beginn erläuterte der Ver­treter der LVB nochmals die Not­wendigkeit der ungeplanten Bau­maßnahmen zu Sanierung der Schienen auf den Brücken. Der Austausch der Schienen erfolge in zwei Hauptabschnitten, wobei der erste Bauabschnitt (Straßende­ckenschluss an der Rampe der »kleinen« Georg-Schwarz-Brücke) bereits erledigt sei. Der zweite Bauabschnitt laufe bereits und werde bis Ende Juli/Anfang Au­gust andauern. Dabei gebe es unter­schiedliche Verkehrs­füh­rungen über die Brücke jeweils in stadt­ein­wärtiger und stadtaus­wärtiger Rich­tung. Mit einbezogen darin ist die eigentlich noch nicht für die Be­nutzung vorgesehene Plan­straße hinter dem Nettomarkt. Durch zu­sätzliche Lichtsignal­an­lagen kann es hier zu Staubildung kommen.


Der Mitarbeiter des MTAs erläu­ter­te hiernach den aktuellen Bau­stand am eigentlichen Brücken­neu­bau. Aktuell sei die Lise-Meitner-Straße gesperrt, da die Wasserwerke hier Trinkwasser­leitungen umverlegen müssen.


Durch Setzen der Bohrpfähle für die erste Reihe der Gründung der neuen Georg-Schwarz-Brücke gebe es Einschränkungen des S-Bahn-Betriebs: Der S6-Betrieb sowie der Zugverkehr auf Gleis 1 finden aktuell nicht statt, da Gleis 1 für die Bohrarbeiten überschüttet werden musste. Das Zeitfenster für diese Maßnahme ist bis 6. Mai geplant. Die Deutsche Bahn richtet Schie­nenersatzverkehr (SEV) zwi­schen Leutzsch und Rückmars­dorf ein.


Seitens der Bürgerschaft wur­den an den Ortsvorsteher ver­schie­dene Problemlagen und Wünsche herangetragen. Zum einen sei ein Aufzug an den S-Bahn-Gleisen defekt. Dies sei bedingt durch mehrfachen Vandalismus und Brandstiftung an der neuen Fußwegbehelfsbrücke. Zum anderen wünschen sich Fahrgäste des Schienenersatzverkehrs eine weitere Haltestelle in der Nähe des Netto-Marktes, da somit die Gleisanlagen der Deutschen Bahn ohne größere Umwege erreichbar seien. Auch eine bessere Passierbarkeit der neuen Planstraße für Fußgänger wurde erbeten.


Ortschaftsrat Christopher Werge sprach die Schwierigkeiten des SEVs an. Durch Verspätungen werde selten der sich anschließende Bus bzw. die sich anschließende Tram erreicht. Fahrgäste müssten auf die nächste Bahn/Bus warten. Weiterhin ist momentan nicht ersichtlich, wo die Bushaltestelle für die Weiterfahrt nach Böhlitz-Ehrenberg an der Philipp-Reis-Straße ist. Wie bisher oder an der Haltestelle der Straßenbahn stadteinwärts? Das müsse besser kenntlich gemacht werden. Auch die korrekte Anzeige der Fahrtrichtung an den Bussen müsse sich verbessern. Das Umstellen werde oft vergessen und so kam es schon zu Fehlfahrten von Gästen. Seitens der anwesenden Bürgerinnen und Bürger gab es den Hinweis, dass in der Oberschule demnächst Prüfungen anstünden, bei denen ein verspätetes Erscheinen einen Ausschluss von der Prüfung nach sich ziehen würde. Hier müssen Verspätungen und Ausfälle des SEVs verhindert werden. Der Vertreter der LVB nahm alle Hinweise auf und wird sie zur Prüfung an die entsprechenden Stellen weiterleiten.


Nach diesem Tagesordnungspunkt übergab Achtner das Wort an die Patenbürgermeisterin Vicki Felthaus, die zuvor Fragen der Ortschaftsräte zur Beantwortung zugesandt bekam. Zunächst informierte sie über den Baustand der Dreifeld-Sporthalle. Verzögerungen haben ihre Ursache in Schwierigkeiten mit dem Holzbau und der Statikplanung. Diese seien jetzt ausgeräumt, die Arbeiten wurden mittlerweile wieder aufgenommen. Die Fertigstellung ist für August 2027 avisiert.


Hinsichtlich der Neugestaltung des Jugendspielbereiches im Bielagarten als Ersatz für das defekte und demontierte Streetballfeld teilte Frau Felthaus mit, dass die Umsetzung der Planung bereits jetzt erfolgen könne, da Mittel aus einem anderen Projekt umgeschichtet werden konnten. Die Umsetzung soll bis Juli dieses Jahres erfolgen.


Auf Nachfrage der Sanierung bzw. des Neubaus der Kita »Re­genbogen« konnte Frau Felthaus bestätigen, dass die Kita in der Priorität weit oben angesiedelt ist. Aktuell gebe es für Kitasanierungen aber keine Fördermittel, daher ist die Bedarfsentwicklung abzuwarten. In Ab­hängigkeit dieser könne das Interim für die Kita im Jahre 2030 errichtet werden.

Die leerstehenden, ehemaligen Kita-Gebäude in der Auenstraße und der Leipziger Straße sind in das Liegenschaftsamt übergegangen. Eine Veräußerung werde geprüft. Ob die Kitagelände als Spielplätze geöffnet werden könnten, werde aktuell in der Stadt diskutiert. Hier müssten verschiedene Aspekte wie Verkehrssicherheit, bereits bestehende Angebote im Umfeld, Wartung, Lärmaufkommen, etc. geprüft werden. Aktuell gibt es keine Absichten der Verwaltung diesbezüglich für die beiden Objekte in Böhlitz-Ehrenberg.


Abschließend konnte die Patenbürgermeisterin noch mitteilen, dass alle Kunstgegenstände des Schlobachshofs katalogisiert wurden. Diese befinden sich nun in einem zentralen Lager des Kulturamtes. Aktuell werde der Restaurierungsbedarf ermittelt.


Als nächstes stand nochmals der Antrag der Ortschaftsräte Burg­hausen, Böhlitz-Ehrenberg und Rückmarsdorf zur Verlängerung der Buslinie 62 an Sonn- und Feiertagen auf der Tagesordnung. Alle drei Ortschaftsräte stimmten ihren Wortlaut nochmals genau ab und verständigten sich auf die Verlängerung der Buslinie bis zum Löwenpark in Rückmarsdorf, damit es auch an Sonn- und Feiertagen eine Verbindung des ÖPNVs zwischen Rückmarsdorf und Böhlitz-Ehrenberg gibt. Damit könne die neue Sporthalle in Böhlitz-Ehrenberg auch in diesem Zeitraum mit dem ÖPNV erreicht werden, was bisher nicht möglich sei, da die Linie 62 in Burghausen ende. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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