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Fabrikstraße wird bis Juli 2027 saniert


Wie die Stadtverwaltung mitteilt, steht in Kürze der Beginn einer weiteren Straßenbaumaßnahme in Böhlitz-Ehrenberg an. Die Fabrikstraße soll ab Montag, den 6. Juli, bis voraussichtlich April 2027 weitreichend saniert werden. Der aktuelle Bauzustand sorge derzeit insbesondere für die AWO-Behindertenwerkstatt und den anliegenden Industriestandort für Beeinträchtigungen und logistische Probleme. Das Bauprojekt umfasse daher die gesamte Verkehrsfläche einschließlich der Fahrbahnen, Gehwege und Zufahrten. Die Fabrikstraße soll somit sicherer für Fußgängerinnen und Fußgänger werden und sich besser befahren lassen.


Davon profitiere vor allem der öffentliche Nahverkehr: Die Buslinie 62, die bislang in Böhlitz-Ehrenberg endet, kann künftig über die Fabrikstraße bis zum Bahnhof Leutzsch fahren. Dort entsteht so ein Anschluss zur S-Bahn und zur Straßenbahnlinie 7. Damit schafft das Bauvorhaben eine bessere ÖPNV-Anbindung.


Im Zuge der Arbeiten werden zudem die Straßenbeleuchtung, die Entwässerungsanlagen sowie unterirdische Versorgungsleitungen auf den neuesten technischen Stand gebracht. Neben der Straßensanierung investiert die Stadt außerdem in Barrierefreiheit und Klimaschutz. Dabei erleichtert der Bau einer barrierefreien Bushaltestelle Fahrgästen künftig das Ein- und Aussteigen. Für ein grüneres Stadtbild entstehen zudem zehn neu gepflanzte Bäume, Staudenbeete und PKW-Stellflächen mit versickerungsfähigem Untergrund.


Während der Bauarbeiten können Fußgängerinnen und Fußgänger den Bereich über wechselseitig eingerichtete Gehwege und Provisorien passieren. Da die Zufahrten zu den Grundstücken mit Autos zeitweise gesperrt sind, sprechen sich die Anwohnerinnen und Anwohner tagsüber direkt mit der Baufirma vor Ort ab. Unumgängliche Vollsperrungen kündigt die Bauleitung rechtzeitig im Voraus an. Für den Werksverkehr der LVB öffnet eine Ersatzhaltestelle an der Kreuzung Heinrich-Heine-Straße / Fabrikstraße.


Insgesamt fließen rund 1,3 Millionen Euro in das Infrastrukturprojekt. Davon unterstützt der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) den Umbau der barrierefreien Bushaltestelle mit 60.000 Euro. Weitere 101.000 Euro steuert das KfW-Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ für die Begrünungsmaßnahmen bei.


Quelle: Medieninformation der Stadt Leipzig, r.

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