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Kultusminister Conrad Clemens besucht Pestalozzischule

Aktualisiert: vor 30 Minuten

Kultusminister Conrad Clemens (2. v. r. ) auf dem Schulhof der Heinrich-Pestalozzi-Schule.
Kultusminister Conrad Clemens (2. v. r. ) auf dem Schulhof der Heinrich-Pestalozzi-Schule.

Kultusminister Conrad Clemens (CDU) besuchte am gestrigen Montagmittag die Heinrich-Pestalozzi-Oberschule in Böhlitz-Ehrenberg, um sich ein Bild vor Ort vom ab 1903 erbauten und sanierungsbedürftigen Gebäude zu machen. Begrüßt wurde der Minister, der der Einladung des Landtagsmitgliedes Rick Ulbricht (CDU) nach Böhlitz-Ehrenberg folgte und in Begleitung von Vertretern des Stadtverwaltung und des Schulamtes erschien, durch die Direktorin Annette Richter und einer Delegation Schulsprecher. Nach einem Begrüßungsständchen durch den Schulchor und einleitenden Worten der Direktorin übernahmen die Schülsprecher und führten den Minister durch ihre Schule. Erste Station war das Dachgeschoss der betagten Schule. Schon auf dem Weg dorthin mussten die Besucher zahlreiche Eimer umgehen, die das Wasser des lecken Daches auffangen – und dies seit Jahren. Im Dachgeschoss angekommen, erhielt der Minister weitere Fakten durch die Schülersprecherin und durch die Direktorin. So sei der Dachboden bereits teilweise gesperrt, da er nicht ohne Weiteres mehr betreten werden könne.


Die Auswirkungen des eindringenden Wassers konnten die Besucher auch in der darunterliegenden Etage deutlich erkennen. Im Informatikkabinett – augestattet mit zahlreichen Computern – tropft bei anhaltendem Regen ebenfalls das Wasser durch die Decke, was nicht nur zu unschönen Flecken führt, sondern auch die Geräte in Mitleidenschaft zieht.


Beim weiteren Gang durch die Etagen des Schulhauses wurde auch Station in Fachkabinetten gemacht. Auch hier musste der Minister zur Kenntnis nehmen, dass ein normaler Chemieunterricht im Kabinett nicht stattfinden kann, da die Propangasleitungen für die Bunsenbrenner undicht seien und diese somit aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden können.


Etwas freundlicher gestaltete sich der Besuch in einem Klassenzimmer, in dem mit tierischer Unterstützung – einem Schulhund – gelernt wird. Hier nutzte der Minister die Möglichkeit, um sich bei den Schülerinnen und Schülern zu erkundigen, welche Berufswünsche diese denn hätten. In einem weiteren Klassenzimmer wurde nochmals musiziert und im Takt dazu getanzt – auch der Minister ließ es sich nicht nehmen und klatschte mit den Kindern im Takt der Musik.




Nach diesem Rundgang fanden sich alle Teilnehmer nochmals in einem Raum zusammen und es begann ein reger Austausch über Problemlagen in der Schule und Möglichkeiten, um Verbesserungen zu ermöglichen. Hier wurde deutlich, dass der Minister selbst nicht aktiv werden könne, da die Kommune für die Unterhaltung der Schulgebäude verantwortlich zeichnet. Im Gespräch versuchte der Vertreter der Verwaltung die Schwierigkeiten in der gesamten Messestadt aufzuzeigen. Aufgrund der angespannten Haushaltsituation sei die Verwaltung gezwungen, von der ursprünglichen Komplexsanierung abzuweichen. Allerdings werde gerade die Planung für die umfassende Sanierung des Daches vorbereitet und soll noch in diesem Jahr dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden.




An dieser Stelle schaltete sich Ortsvorsteher Denis Achtner (CDU) ein und fragte nach, ob denn dieses Mal die Dachsanierung auch wirklich am Standort Böhlitz-Ehrenberg erfolge und spielte damit auf eine frühere Sanierungsabsicht der Verwaltung noch zu Zeiten seiner Amtsvorvorgängerin Karin Teubner ab, die dann aber an der Johann-Heinrich-Pestalozzi Förderschule in Gohlis erfolgt sein soll. Die Sanierungsabsicht in Böhlitz-Ehrenberg konnte der Mitarbeiter der Stadt bestätigen. Die geschätzten Investitionen von ca. sechs bis sieben Millionen Euro für die Dachsanierung sollen am Standort eingesetzt werden. Ob der Freistaat Fördermittel beisteure, könne erst nach der Prüfung der Planungen der Leistungsphase 3 gesagt werden, so der Minister. Auch ob weitere Bedarfe an Sanierungen nach der Dachsanierung erfolgen können, müsse im Nachgang erneut geprüft werden. Neben den Problematiken, die im Rahmen des Rundgangs angesprochen wurden, sieht die Schulleiterin auch die Herstellung von Barrierefreiheit als sehr dringlich an. Ohne Fahrstuhl könnten in ihrer Bewegung eingeschränkte Schülerinnen und Schüler nicht aufgenommen werden.


Schlussendlich äußerte die Direktorin noch einen Wunsch, dass die Schule ihr 125-jähriges Jubiläum im Jahr 2028 schon unter dem neuen Dach feiern könne. Die Zeit wird zeigen, ob dieser stramme Zeitplan geschafft werden kann.


Fotos / Videos: Wenzel Bassl / Rick Ulbricht, MdL, Denis Achtner



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