10. Internationale Jugendwoche
Freiwillige Feuerwehr Böhlitz-Ehrenberg:

Am Montag, dem 27. Juli 2026, machten sich die beiden Jugendlichen Florian und Felix auf den Weg nach Schneeberg. Um 9.15 Uhr startete der Mannschaftstransportwagen (MTW) in Richtung Ziel. Nach der Ankunft und Begrüßung aller Teilnehmer wurde die Anwesenheit erfasst. Anschließend wurde die 10. Internationale Jugendwoche mit einer kleinen Eröffnungsrede offiziell gestartet. Unter anderem begrüßten der Landesjugend-
feuerwehrwart Frank Pfeifer und der Landesfeuerwehrpräsident Gunner Ulmann die rund 100 anwesenden Jugendlichen und Betreuer. Nach der Eröffnung blieb zunächst Zeit, die anderen Teilnehmer kennenzulernen, die Zimmer zu erkunden und sich mit dem Gelände und der Umgebung vertraut zu machen. Am Abend wurde gemeinsam gegessen, bevor der erste ereignisreiche Tag gemütlich ausklang.
Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem sich alle für den anstehenden Tag stärken konnten. Florian und Felix waren im Auftrag des Jugendforums Leipzig nach Schneeberg gereist und nahmen daher auch an den täglichen Treffen des Landesjugendforums teil. Dort lernten sie neue Jugendliche kennen, diskutierten aktuelle Themen und entwickelten gemeinsam Ideen und Pläne für zukünftige Auszeichnungsverfahren. Wenn gerade kein Treffen des Jugendforums auf dem Programm stand, war natürlich trotzdem für jede Menge Action gesorgt. So verbrachten die rund 100 Teilnehmer beispielsweise einen aufregenden Nachmittag im Freizeitpark Plohn, wo die zahlreichen Fahrgeschäfte ausgiebig getestet wurden.
Am Mittwoch stand zunächst die Planung des Volleyballturniers auf dem Programm. Während sich das Jugendforum über den Ablauf und die Organisation des Turniers abstimmte, unternahmen einige Feuerwehren mit ihren Gruppen eigene Ausflüge oder gestalteten den Tag individuell. Nach dem Abendessen trafen sich die sechs zusammengestellten Mannschaften auf dem Volleyballfeld und das Turnier konnte beginnen. Mit kreativen Mannschaftsnamen wie »Das Landes-UFO« oder »Der Dicofisch« stand vor allem der Spaß im Vordergrund. Obwohl natürlich alle Mannschaften gewinnen wollten, war das Ergebnis am Ende eher zweitrangig – der gemeinsame Spaß zählte. Für die nötigen »Hydrationspausen« stand Slush-Eis, ein halb gefrorenes Erfrischungsgetränk mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, bereit. Nach dem Ende des Turniers waren alle Teilnehmer ordentlich ausgepowert und fielen müde ins Bett.
Am Donnerstagvormittag gestalteten die einzelnen Feuerwehren den Tag selbstständig. Auf dem Programm standen unter anderem Ausflüge und verschiedene Gruppenspiele. Die Jugendlichen des Jugendforums trafen sich dagegen erneut, um die letzten Vorbereitungen für die am Abend stattfindende Gruselnachtwanderung sowie die für Freitag geplante Waldolympiade zu treffen. Für die Gruselnachtwanderung wurden gruselige Geräusche vorbereitet und heruntergeladen. Anschließend verkleideten sich einige Mitglieder des Jugendforums, setzten Masken auf und versteckten sich im Wald. Ihre Aufgabe war es, die nachfolgenden Gruppen ordentlich zu erschrecken. Für den einen oder anderen Teilnehmer wurde der nächtliche Wald dadurch sicherlich noch ein wenig unheimlicher.
Der Freitag war bereits der letzte Tag der Jugendwoche, an dem noch einmal ein abwechslungsreiches Programm auf die Teilnehmer wartete. Am Nachmittag startete die große Waldolympiade. In ihren jeweiligen Gruppen mussten die Teilnehmer an verschiedenen Stationen unterschiedliche, teils herausfordernde Aufgaben bewältigen und dabei möglichst viele Punkte sammeln. Auch hier waren die Jugendlichen des Jugendforums tatkräftig an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt. Sie betreuten die einzelnen Stationen und erklärten die Aufgaben, sodass alle Teilnehmer mitmachen und vor allem viel Spaß haben konnten. Als kleine Belohnung erhielten alle Gruppen, die sämtliche Stationen erfolgreich absolviert hatten, bei der Siegerehrung eine Packung Capri-Sonne. Anschließend hieß es langsam, die Taschen zu packen. Am letzten Abend konnten alle Teilnehmer die gemeinsame Zeit noch einmal gemütlich ausklingen lassen, bevor es am nächsten Morgen wieder zurück zu den jeweiligen Feuerwehren ging. Für Florian und Felix sowie alle anderen Teilnehmer war die 10. Internationale Jugendwoche eine abwechslungsreiche und erlebnisreiche Zeit. Neben vielen gemeinsamen Aktionen standen vor allem der Austausch, das Kennenlernen neuer Menschen und die Gemeinschaft im Mittelpunkt.
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i. A. Mark Scholz



















































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